Pressemitteilung: MdB Hoppenstedt redet den Netzbetreibern nach dem Munde

Herr Dr. Hoppenstedt hat sich letztens zur Notwendigkeit des SuedLink geäußert (siehe hier). Die  Bürgerinitiativen Garbsen gegen SuedLink sehen sich aufgefordert, dazu die folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen:

Mit den Aussagen unseres MdB Dr. Hoppenstedt zum Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 beweist er genau das, was ihm Vertreter der BGgS bereits im vergangenen Jahr, anlässlich einer Infoveranstaltung des NABU Garbsen im Rathaus, vorgeworfen haben.
 
Dr. Hoppenstedt redet nur den Netzbetreibern nach dem Munde. Er hört nur auf die Lobby der Großkonzerne und behauptet, dass im Norden Deutschlands die Produktion von Windenergie noch weiter ausgebaut werden muss, weil sie im Süden gebraucht wird...
Damit meint er nicht nur Bayern. Nein, die Großkonzerne wittern noch weitere Absatzmöglichkeiten jenseits der deutschen Grenzen!
 
Dr. Hoppenstedt vergisst bei seinen Überlegungen vollkomen die mittelständischen Unternehmen, die in der Region Energie erzeugen können, denen aber von der Regierung - ob rot, gelb oder schwarz seit Jahren Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Dem Mittelstand wird auf diese Weise der Hahn abgedreht!
 
Weitere 4GW bedeuten auch eine Verdopplung der Erdkabel-Trassenbreite bzw. zusätzliche Mastenreihen bei Überlandleitungen. Davon spricht Dr. Hoppenstedt aber mit keinem Wort.
Die Vorschläge für den Netzentwicklungsplan machen die Netzbetreiber, die an der  Stromdurchleitung verdienen: Der Netzentwicklungsplan stellt also keine neutrale Bedarfsermittlung dar.
Dr. Hoppenstedt ignoriert offenbar vollständig die für die Energiewende notwendigen Stromspeicher und die damit verbundenen Alternativen zum SuedLink. Von den regionalen Energieerzeugern spricht er mit keinem Wort.